7. April 2014 |

Neue Wohnungen sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit

Mit einem Positionspapier zum Thema „Wohnungsbau“ unterstützt das Stadtforum Friedrichshafen e. V. die Stadtverwaltung bei der Verfolgung des Ziels, in Friedrichshafen durch qualitätsvolles Bauen und innovative Konzepte bei maßvoller Bürgerbeteiligung die Wohnungsnot aller Bevölkerungsschichten zu lindern.

„Neue marktgerechte Wohnungen sind kein Luxus, sondern überlebensnotwendig für die betroffenen Familien, aber auch für den Wirtschaftsstandort Friedrichshafen! Auch der Wohlstand der Leute, die hier schon wohnen, hängt von neuem Wohnraum ab und davon, dass die Stadt weiter qualitativ wachsen kann“, betont Fritz Hack, Vorsitzender des Stadtforums Friedrichshafen e. V. „Dabei ist unter Einbeziehung der Bürger auf eine hohe Qualität des Bauens in Einklang mit der Natur zu achten“, beschreibt Fritz Hack das Anliegen des Stadtforums.

Wie auch der aktuelle Wohnungsbericht der Stadt Friedrichshafen zeigt, gibt es viele Probleme auf dem Friedrichshafener Wohnungsmarkt. Nicht vorhandenes Wohnbauland verteuert beispielsweise den vorhandenen Wohnraum, denn Wohnungen werden immer knapper. Nicht nur junge Familien können es sich nicht mehr leisten in Friedrichshafen adäquaten Wohnraum zu finden. Alarmiert ist das Stadtforum über Rückmeldungen von Betrieben, dass dringend benötigte Fachkräfte nicht gefunden werden, da geeignete Bewerber aufgrund der Wohnungspreise und -situation absagen. Davon betroffen sind auch das Handwerk und kleinere Betriebe. Für das gleiche Geld erhalten die Arbeitnehmer in andere Regionen wesentlich leichter eine größere Wohnung als dies in Friedrichshafen der Fall ist. Aber auch günstiger Wohnraum für Alleinerziehende oder Gruppen wie Praktikanten und Studierende ist Mangelware und es gibt zu wenig Wohnraum, um selbstbestimmtes Wohnen im Alter zu ermöglichen.

Nicht nur aufgrund der schlechten Straßenausstattung in der Region ist es für die Umwelt besser, keine weiteren Pendlerströme zu schaffen. In Friedrichshafen die Siedlungsstruktur nach zu verdichten und auch am Stadtrand neue Wohnbebauung zu erlauben, ist nachhaltiger als das Umland zu zersiedeln.

„Wir wünschen uns eine neue Willkommenskultur, die Zuzügler wie Studierende, Praktikanten und neue Mitarbeiter in der Wirtschaft nicht als Störfaktor und Flächenverbraucher sieht, sondern als neue Nachbarn begrüßt“ wünscht sich dabei Fritz Hack und der komplette Vorstand des Stadtforums.

Das Stadtforum Friedrichshafen e. V. hat über 100 Mitglieder aus Wirtschaft, Verbänden und Vereinen. Unter anderem sind darin die Aktion FN sowie die Ortsgruppen vom Bund der Selbständigen und vom DeHoGa Mitglied.

Stadtforum Friedrichshafen e. V.

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